Anmerkung: Ein herzlicher Dank gilt Gary Gudlin, dessen Studie Where Are the Dead? die Anregung und viele Einsichten in dieses Thema gab.


Inhalt

Henochs „Hinwegnahme“
„er ward nicht mehr gesehen“ ?
Ohne das Erlöserwerk Jesu Christi in den Himmel?
Was bedeutet Henoch „wurde entrückt“?
Was bedeutet Henoch „sah den Tod nicht“?
Zusammenfassung

Henochs “Hinwegnahme”

Zusammen mit den Berichten über Elias Entrückung gen Himmel und dem Bericht über den Tod des Mose wird oftmals der Bericht über Henoch und seine “Hinwegnahme” durch Gott angeführt, um dann die Lehre zu begründen, daß diese entweder nicht starben (Elia und Henoch) bzw sehr bald nach ihrem Tod (Mose) in den Himmel kamen und jetzt bereits bei Gott seien.

Solch eine Lehre steht jedoch mit einer ganzen Reihe von an sich klaren Aussagen der Schrift hinsichtlich der des Todes und der Toten in offensichtlichem Widerspruch. Ein wichtiges Prinzip bei der Auslegung der Schrift durch die Schrift muß hier beachtet werden: Bei einer Fülle von klaren Schriftstellen müssen die wenigen unklaren mit den vielen klaren in Einklang gebracht werden, indem entweder Fehler beim Verständnis oder auch vorliegende Übersetzungsfehler richtig gestellt werden.

Der Bericht über Henoch findet sich in 1. Mose 5.

1. Mose 5,23–26:
Henoch war 65 Jahre alt und zeugte Metuschelach.
Und Henoch wandelte mit Gott. Und nachdem er Metuschelach gezeugt hatte, lebte er 300 Jahre und zeugte Söhne und Töchter,
daß sein ganzes Alter ward 365 Jahre.
Und weil er mit Gott wandelte, nahm ihn Gott hinweg, und er ward nicht mehr gesehen.

Die wichtige Aussage ist in Vers 26: “weil er mit Gott wandelte, nahm ihn Gott hinweg, und er ward nicht mehr gesehen.” Wir werden diese Aussage ein wenig näher betrachten, um zu sehen, ob nicht in den gemachten Angaben bereits entscheidende Wahrheiten für ein richtiges Verständnis dieses Ereignisses vorhanden sind.

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„er ward nicht mehr gesehen“ ?

Der Ausdruck “und er ward nicht mehr gesehen” ist im hebräischen Text eigentlich: “dann war er nicht mehr”. Dieser gleiche Ausdruck kommt auch noch in anderen Stellen im Alten Testament vor, und wir können aus diesen Versen mehr über die Bedeutung lernen.

1. Mose 42,36:
Da sprach Jakob, ihr Vater, zu ihnen: Ihr beraubt mich meiner Kinder! Josef ist nicht mehr da, Simeon ist nicht mehr da, Benjamin wollt ihr auch wegnehmen; es geht alles über mich.

Hier lesen wir von Jakob, als seine Söhne aus Ägypten zurückkamen. Sie hatten Simeon dort zurücklassen müssen, und als sie nun Jakob davon berichten, meint dieser, daß nun nicht nur sein Sohn Josef, sondern auch sein Sohn Simeon tot sind. Dieser Meinung gibt er Ausdruck, indem er von beiden sagt, sie “seien nicht mehr da”. Dieser Ausdruck bedeutet offenbar, daß jemand tot ist – er “ist nicht mehr da”.

Jeremia 31,15:
So spricht der HERR: Man hört Klagegeschrei und bittres Weinen in Rama: Rahel weint über ihre Kinder und will sich nicht trösten lassen über ihre Kinder; denn es ist aus mit ihnen
[sie sind nicht mehr].

Diese Stelle ist eine Weissagung, die in Matthäus 2 erfüllt wurde, als Herodes der Große nach der Geburt Jesu alle Knaben in der Umgebung Bethlehems umbringen ließ.

Matthäus 2,16–18:
Als Herodes nun sah, daß er von den Weisen betrogen war, wurde er sehr zornig und schickte aus und ließ alle Kinder in Bethlehem töten und in der ganzen Gegend, die zweijährig und darunter waren, nach der Zeit, die er von den Weisen genau erkundet hatte.
Da wurde erfüllt, was gesagt ist durch den Propheten Jeremia, der da spricht:
»In Rama hat man ein Geschrei gehört, viel Weinen und Wehklagen; Rahel beweinte ihre Kinder und wollte sich nicht trösten lassen, denn es war aus mit ihnen
[sie waren nicht mehr]

Hier erkennen wir ebenfalls deutlich, daß die Umschreibung “ist nicht mehr” meint, daß jemand gestorben ist. Herodes hatte alle Knaben zweijährig und darunter in der Gegend von Bethlehem umbringen lassen. Diese waren nicht mehr – und über ihren Tod erhob sich das Weinen und Wehklagen.

Henoch “war nicht mehr” –Henoch war also tot, gestorben. Weiter heißt es in 1. Mose 5, daß Gott ihn hinweggenommen hatte. Das hebräische Wort für “hinwegnehmen” kommt auch in dem Bericht über Elia und dessen Tod vor, wenn es heißt, er sei “entrückt” worden gen Himmel. Gott tat also etwas besonderes, als Henoch starb bzw. kurz vor dessen Tod, ähnlich wie er dies später auch bei Mose und Elia tat.

Hebräer 11,5:
Durch den Glauben wurde Henoch entrückt, damit er den Tod nicht sehe, und wurde nicht mehr gefunden, weil Gott ihn entrückt hatte; denn vor seiner Entrückung ist ihm bezeugt worden, daß er Gott gefallen habe.

Dieser Vers in Hebräer 11 ist eigentlich die Stelle, aus der noch mehr als in 1. Mose abgeleitet wird, daß Henoch nicht gestorben sei, sondern daß er lebendig von Gott von der Erde in den Himmel entrückt worden sei. Gott habe Henoch, weil dieser ihm so gefallen habe, lebendig in den Himmel entrückt, damit Henoch nicht sterben würde (“damit er den Tod nicht sehe”). Das kann aber nicht so sein, denn eine solche Lehre bringt unüberwindliche Probleme für die Auslegung der Schrift und ihren Anspruch auf Wahrheit mit sich.

Der Bericht in 1. Mose 5 hatte bereits aufgezeigt, daß Henoch starb (“nicht mehr war”), wie ein Vergleich mit anderen Stellen ergab, in denen dieser Ausdruck ebenfalls benutzt wird. Außerdem bestätigen einige andere Aussagen in Hebräer 11 die gleiche Wahrheit, daß Henoch gestorben ist.

Hebräer 11,4.5.7.8 und 13:
Durch den Glauben hat Abel …
Durch den Glauben wurde Henoch …
Durch den Glauben hat Noah …
Durch den Glauben wurde Abraham …
Diese alle sind gestorben …

Nachdem diese alle angeführt wurden als Beispiele von Menschen, die Gott vertrauten und Gott glaubten, wird von ihnen allen erwähnt, daß sie gestorben sind. Wenn diese alle gestorben sind, dann ist auch Henoch gestorben. Das bestätigt, was sich aus dem Bericht in 1. Mose 5 bereits ergab.

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Ohne das Erlöserwerk Jesu Christi in den Himmel?

Die Lehre, daß Henoch von Gott in den Himmel entrückt wurde, so daß er selbst nicht gestorben ist (“den Tod nicht sah”), läßt Jesu Tod und Auferstehung als nicht notwendig erscheinen. Wenn es Gott möglich war, Henoch (oder auch Elija) bereits zu einer Zeit vor dem Tod zu bewahren und in ein ewiges Leben bei sich in Herrlichkeit aufzunehmen, als Jesus Christus noch nicht sein Sühneopfer für die Sünde der Menschen gebracht hatte, dann hätte er dies auch mit anderen Menschen tun können. Falls er es nur mit Henoch und Elija so hielt, dann scheint es bei Gott doch ein Ansehen der Person zu geben, obwohl die Bibel deutlich macht, daß dies nicht der Fall sei.1 Andererseits macht die Bibel deutlich, daß kein Mensch — außer einem, dem eingeborenen Sohn Gottes, Jesus Christus — ohne Sünde war und daher nicht unter der Verdammnis des Todes stand. Alle haben gesündigt und brauchen einen Erlöser. Dieser Erlöser aber ist Jesus Christus.

Johannes 14,6:
Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

Jesus Christus ist “der Weg und die Wahrheit und das Leben”, d.h. der eine wahre Weg zum ewigen Leben! Wenn er hier behauptet, daß niemand (NIEMAND!) zum Vater kommt, es sei denn durch ihn, so macht das deutlich, daß Henoch oder Elija nicht zu Gott gekommen sind, sondern daß sie starben und noch immer im Grab sind, bis die verheißene Auferstehung der Toten kommen wird.

Eine weitere Stelle in Johannes 3 zeigt auf, daß auch bislang nur Jesus Christus in den Himmel, d.h. in Gottes Gegenwart, aufgefahren ist.

Johannes 3,13:
Und niemand ist gen Himmel aufgefahren außer dem, der vom Himmel herabgekommen ist, nämlich der Menschensohn.

Diese Aussage ist absolut klar: Bis dato, und übrigens selbst seit dieser Zeit, war bzw. ist niemand außer Jesus Christus gen Himmel, d.h. zu Gott, aufgefahren. Jesus Christus ist der einzige, der von Gott von den Toten zu ewigem Leben auferweckt wurde, und er fuhr dann, nachdem er sich 40 Tage lang als der Lebendige gezeigt hatte, gen Himmel auf.2

Henoch, wie auch Elia oder Mose, war ein Mensch, tot in Übertretungen und Sünden und unter der Verdammnis, die durch Adam über alle Menschen kam. Es kann nicht sein, daß sie aufgrund ihres Wandels mit Gott, also ihrer eigenen Werke, vor Gott gerecht werden konnte und daraufhin von Gott zu sich genommen wurde. Damit wäre Jesu Leiden und Tod absolut überflüssig.

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Was bedeutet Henoch „wurde entrückt“?

Es gilt nun zu klären, was es bedeutet, wenn in Hebräer 11,5 erwähnt wird, Henoch “wurde entrückt”. Was bedeutet “entrückt”? Aufschluß darüber können wir wiederum dadurch erlangen, daß wir uns andere Schriftstellen ansehen, in denen der gleiche Ausdruck bzw. das gleiche Wort vorkommt.

Apostelgeschichte 7,15:
Und Jakob zog hinab nach Ägypten und starb, er und unsre Väter;
und sie wurden nach Sichem herübergebracht
[entrückt] und in das Grab gelegt, das Abraham für Geld gekauft hatte von den Söhnen Hamors in Sichem.

“Entrückt werden” bedeutet hier nichts anderes als von einem Ort an einen anderen Ort gebracht zu werden. Die Gebeine Jakobs und der Väter Israels wurden von Ägypten nach Kanaan gebracht, von Ägypten nach Sichem in Kanaan transportiert, wo sie begraben wurden. Es beschreibt den Transport von einem irdischen Ort an einen anderen irdischen Ort. Es beschreibt nicht das Wegnehmen von der Erde und ein Aufnehmen in den Himmel.

Hebräer 11,5 berichtet, daß Henoch durch Gottes Wirken entrückt, d.h. an einen anderen irdischen Ort gebracht wurde, weil er Gott gefallen hatte. Henoch tat, was Gott wohlgefiel; er hatte das Zeugnis, daß er mit Gott gewandelt war und ihm gefiel.

1. Mose 5,21–24:
Henoch war 65 Jahre alt und zeugte Metuschelach.
Und Henoch wandelte mit Gott. Und nachdem er Metuschelach gezeugt hatte, lebte er 300 Jahre und zeugte Söhne und Töchter,
daß sein ganzes Alter ward 365 Jahre.
Und weil er mit Gott wandelte, nahm ihn Gott hinweg, und er ward nicht mehr gesehen.

In Vers 23 wird erwähnt, daß „das ganze Alter“ Henochs 365 Jahre war; auch das ein Hinweis darauf, daß Henoch wie die anderen Patriarchen auch gestorben ist.

Gleich zweimal wird in diesem Abschnitt über Henoch erwähnt, er sei mit Gott gewandelt. Henoch lebte insgesamt “nur” 365 Jahre, was verglichen mit anderen vorsintflutlichen Patriarchen eine relativ kurze Lebensspanne ist. Wie wandelte Henoch mit Gott? Ein wenig Einblick wird uns im Wort Gottes im Judasbrief gegeben.

Judas 14 und 15:
Es hat aber auch von diesen geweissagt Henoch, der siebente von Adam an, und gesprochen: Siehe, der Herr kommt mit seinen vielen tausend Heiligen,
Gericht zu halten über alle und zu strafen alle Menschen für alle Werke ihres gottlosen Wandels, mit denen sie gottlos gewesen sind, und für all das Freche, das die gottlosen Sünder gegen ihn geredet haben.

Henoch ist der erste, von dem erwähnt ist, daß er “weissagte” – also als ein Prophet Gottes Wort verkündete. Was er verkündete war kommendes Gericht über alles gottlose Wesen. Der Bericht in 1. Mose 6 zeigt uns, wie zu jener Zeit gottlose Menschen und gottloser Wandel geradezu überhand nahmen.

1. Mose 6,5–8:
Als aber der HERR sah, daß der Menschen Bosheit groß war auf Erden und alles Dichten und Trachten ihres Herzens nur böse war immerdar,
da reute es ihn, daß er die Menschen gemacht hatte auf Erden, und es bekümmerte ihn in seinem Herzen,
und er sprach: Ich will die Menschen, die ich geschaffen habe, vertilgen von der Erde, vom Menschen an bis hin zum Vieh und bis zum Gewürm und bis zu den Vögeln unter dem Himmel; denn es reut mich, daß ich sie gemacht habe.
Aber Noah fand Gnade vor dem HERRN.

Henoch weissagte zu jener Zeit, vor Noah. Es war eine Zeit, in der gottloses Wesen sich immer mehr ausbreitete und schließlich der Menschen Bosheit so groß war auf Erden, daß Gott ein Gericht in der Sintflut über alle Menschen kommen ließ.

Henoch lebte einige Zeit vor Noah. Bemerkenswert ist, daß er seinem ältesten Sohn den Namen “Metuschelach” gab, der bedeutet “Wenn er tot ist, soll es gesandt werden”3 Henoch weissagte und warnte seine gottlosen Mitmenschen und wies sie auf Gottes Gericht hin, auch durch die Namengebung seines Sohnes. 300 Jahre lang war er der Mensch, der mit Gott wandelte, wohingegen alle anderen seinen Worten anscheinend keinen Glauben schenkten und seine Weissagung nicht beachteten.

Man muß sich diese Situation einmal ein wenig genauer vorstellen, dann versteht man auch besser, was sich zutrug mit Henoch. Er war allein auf weiter Flur, umgeben von fast unvorstellbar Bösem und gottlosen Menschen auf jeder Seite. Wer kann solches ertragen? Wenn man bedenkt, daß die von ihm verkündete Botschaft und der Aufruf zur Umkehr völlig ungehört blieb, beginnt man zu erkennen, weshalb Gott den Henoch “entrückte” und sich in liebevoller Weise um ihn kümmerte, auch in der Stunde seines Todes. Henoch verkündete unter äußerst widrigen Umständen Gottes Wort, um den Menschen eine Umkehr aufzuzeigen. Er war Gott treu und stand fest zu dem, was Gott ihm offenbart und zur Verkündigung aufgetragen hatte. Das gab ihm Zeugnis, daß er Gott gefiel.

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Was bedeutet Henoch „sah den Tod nicht“?

Wir haben aus den verschiedenen Stellen gesehen, daß Henoch starb. Es ist klar, daß Henoch nicht lebendig in den Himmel aufgenommen worden sein kann. Was bedeutet es daher, wenn es in Hebräer 11,5 von Henoch heißt: “… wurde Henoch entrückt, damit er den Tod nicht sehe …”? Gott entrückte ihn, veranlaßte, daß er von einem Ort an einen anderen kam, “damit [und hier folgt nun der Zweck, die Absicht, die Gott dabei hatte] er den Tod nicht sehe …”!

Warum heißt es hier nun: “damit er [Henoch] den Tod nicht sehe”? Henoch war ja auf jeden Fall anwesend, als er starb, ganz gleich an welchen Ort Gott ihn entrückte. Henoch “sah” auf jeden Fall seinen Tod, und daß er starb steht einwandfrei fest. Es scheint jedoch ähnlich wie später bei Mose und Elia gewesen zu sein, daß Henoch starb, aber dann Gott in besonderer Weise wirkte, um für sein Begräbnis Sorge zu tragen. Das ergibt viel Sinn, wenn man daran denkt, daß Henoch natürlich nicht viel Sympathie von seinen Mitmenschen erwarten konnte, selbst nach seinem Tode. Immerhin hatte er ihnen viele Jahre lang Gottes gericht angekündigt und war von ihnen 300 Jahre lang verachtet und abgelehnt worden!

Dieser Ausdruck in Hebräer 11,5: “damit er [Henoch] den Tod nicht sehe” ist in sich nicht wörtlich wahr und entspricht nicht buchstäblich der Realität. Daher kann diese Aussage nicht wörtlich verstanden werden, weil sich dadurch Widersprüche im Wort Gottes ergäben. Es liegt daher eine Redefigur vor, und wenn wir diese richtig verstehen und beachten, wird die Wahrheit der Aussage deutlich werden. In diesem Falle ist dies wiederum die Redefigur Heterosis, in diesem Falle wird das Aktiv für das Passiv benutzt. Die eigentliche Bedeutung der Aussage ist daher: “damit er sterben nicht gesehen würde” bzw. “damit niemand ihn sterben sehe”.

Durch diese Redefigur wird hervorgehoben, daß Gott Henoch an einen besonderen Ort entrückte, damit niemand ihn sehen würde, als er starb. Henoch glaubte Gott und gefiel Gott. Gott tat dies für ihn. Es ist das gleiche, was sich später bei Mose und Elia wiederholte. Niemand sah Henoch, als er starb. Henoch, wie Mose und Elia danach auch, hatte seinen Lebenslauf vollendet und Gott gedient und ihm gefallen. Dann aber starb er.

Der Tod war deshalb noch lange nicht ein “willkommener Freund”, sondern blieb auch für ihn ein “Feind”, der in Zukunft endgültig zerstört und vernicht werden wird.

1. Korinther 15,26:
Der letzte Feind, der vernichtet wird, ist der Tod.

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Zusammenfassung

Sowohl Henoch, wie Mose oder auch Elia, genau wie alle anderen Menschen auch, sind gestorben und noch immer im Grabe. Nur ein Mensch ist bislang gestorben und von Gott dann von den Toten zu ewigem Leben auferweckt worden — Jesus Christus, der Erstgeborene von den Toten.

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Fußnoten:

1 Vgl. Römer 2,11: „Denn es ist kein Ansehen der Person vor Gott.“
2. Chronik 19,7: „Darum laßt die Furcht des HERRN bei euch sein, haltet und tut das Recht; denn bei dem HERRN, unserm Gott, ist kein Unrecht, weder Ansehen der Person noch Annehmen von Geschenken.“

2 Johannes 3,13 ist eine parenthetische Bemerkung aus Sicht des Evangelisten vom Zeitpunkt der Niederschrift des Evangeliums. Diese Worte sind nicht Teil des Gesprächs zwischen Jesus und Nikodemus, denn zu dem Zeitpunkt war Jesus noch nicht in den Himmel aufgefahren; zum Zeitpunkt der Niederschrift des Evangeliums war dies bereits geschehen.

3Vgl. nachfolgende Information von http://www.apocalipsis.org/Methuselah.htm bzw. http://www.christiananswers.net/dictionary/methuselah.html zur Bedeutung des Namens Methuschelach:
"The exact meaning of Methusalah's name is somewhat uncertain: Dr. Henry Morris says it may mean, "When he dies, judgment." Others say: "When he is dead it shall be sent" ("it" refers to the Deluge) (Cornwall and Smith, Exhaustive Dictionary of Bible Names). Others say the name means: "Man of the dart" or "...javelin" (Holzinger / Also: Larry Richards, Every Man in the Bible."

 

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